Erstspende Challenge 2020 „Gemeinsam gegen Gleichgültigkeit – schenke Leben spende Blut“

 

 

 

 

 

 

Im Januar 2020 wurde die Erstspende Challenge vom BRK Blutspendedienst in Verbindung mit dem Kreisjugendring, Stadtjugendring und das Jugendrotkreuz Schweinfurt ins Leben gerufen.

Der Hintergrund dieser Challenge ist folgender, da die jüngere Altersgruppe ca. unter fünf Prozent völlig unterpräsentiert bei den Blutspende Terminen vertreten ist, soll diese durch die Erstspende Challenge besonders angesprochen werden.

Wer mitmacht und in der Stadt oder im Landkreis wohnt und noch nie Blut gespendet hat, hat die Möglichkeit bis zum 31. Dezember 2020 bei bis zu vier Blutspende- Terminen anderen helfen, gleichzeitig Punkte sammeln und als Teilnehmer sowie zusätzlich mit seinem Verein oder seiner Gruppe Preise gewinnen. Das Ziel dieser Challenge ist es, durch die tollen Sachpreise und den Geldpreisen, mehr Erstspender im Alter von 18 – 27 Jahren zu gewinnen.

Unter www.kjr-sw.de/erstspende-challenge ist die zentrale Infoseite mit den Preisen uns Sponsoren zu finden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihren Medien auf diese Challenge hinweisen würden. Unter  https://www.blutspendedienst.com/ sind die Termine in Stadt und Landkreis Schweinfurt (und weitere Informationen – auch für die Presse) zu finden.

Halbzeit bei der Erstspende-Challenge

Jugendringe animieren junge Menschen zur Blutspende

Am 01.01.2020 startete die Kooperation zwischen dem Kreisjugendring (KJR) Schweinfurt, dem Stadtjugendring (SJR) Schweinfurt, dem Jugendrotkreuz und dem Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes unter der Überschrift „Gemeinsam gegen Gleichgültigkeit“. Alle Beteiligten haben es sich zum Ziel gesetzt bis zum 31.12.2020 möglichst viele junge Menschen zu Erstspenderinnern und Erstspendern zu machen. Nach Abschluss des Projekts wird jeder Spender zudem noch belohn. Es soll damit ein wertvolles Zeichen in Stadt und Landkreis Schweinfurt gesetzt. „Wir haben gemeinsam eine einmalige Kampagne in ganz Deutschland gestartet und ich bin stolz auf dieses tolle Kooperationsprojekt.“, berichtet Christoph Simon, Vorsitzender des KJR Schweinfurt und Mitorganisator. Martin Bätz vom Jugendrotkeuz teilt die Freude und ergänzt: „Das Projekt ist ganz gut angelaufen. Leider hat uns auch hier Corona einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht.“. Entmutigen lassen sich davon allerdings die Beteiligten nicht.

Alle Erstspenderinnen und Erstspender können mitmachen

Die Aktion richtet sich an alle Erstspenderinnen und Erstspender in Stadt und Landkreis Schweinfurt. „Wir möchten gezielt junge Menschen für das Blutspenden gewinnen und zeigen, dass sie sich einbringen. Es kann so einfache Möglichkeiten geben, anderen Menschen zu helfen.“, fasst KJR-Vorsitzender Christoph Simon zusammen. Mitmachen können alle zwischen 18 und 27 Jahren in der Region Schweinfurt, die im Jahr 2020 das erste Mal Blut spenden werden. Aus diesem Grund erhalten auch alle Erstspenderinnen und Erstspender bei ihrem ersten Termin eine Postkarte und können diese bis zu vier Mal im Jahr 2020 abstempeln lassen. Die abgestempelten Postkarten können noch bis Januar 2021 beim KJR Schweinfurt eingereicht werden.

Preise für alle Teilnehmenden

Nicht nur Einzelpersonen können teilnehmen, sondern ganze Jugendgruppen. „Der erste Preis wird sogar mit 1.500 € belohnt.“, freut sich Martin Bätz vom Jugendrotkreuz. Die Geldpreise können allerdings nur von Jugendgruppen eingelöst werden. Aus diesem Grund kann man seine Erstspende auch einem Jugendverband schenken und dieser erhält die Prämie. Einzelne Jugendverbände können so einen schönen Bonus für die Gruppenkasse erhalten. Personen, welche die Spende nur für sich machen, erhalten einen Sachpreis als Belohnung. Im Jahr 2020 kann an bis zu vier Spendeterminen teilgenommen werden.

Zwischenstand in Gerolzhofen

Um sich vom Zwischenstand der Erstspende-Challenge ein direktes Bild zu machen, haben sich der Kreisjugendring und das Jugendrotkreuz beim Blutspende-Termin in Gerolzhofen getroffen. Begleitet wurden sie von zwei Erstspendern, Michelle Raschke und Felix Palm. „Ich habe extra viel getrunken und ausreichend gegessen, um für heute fit zu sein.“, berichtet Erstspenderin Michelle. Felix hingegen geht den Termin recht entspannt an und freut sich, mit seinem Blut anderen Menschen das Leben retten zu können. Eine der spannendsten Fragen für beide ist allerdings, die nach der Blutgruppe. Dies erfahren sie allerdings erst mit dem Blutspendeausweis, welchen sie nach dem Termin zugesandt bekommen.

Kleiner Piks – große Wirkung

Zunächst begann alles recht unspektakulär. Neben den Fragen zum Namen, Geburtsdatum und möglichen Erkrankungen wurde direkt zu Beginn Fieber gemessen. Der Blutspendedienst berichtet, dass schon am Eingang Personen abgewiesen werden, die Corona-Symptome haben könnten. Anschließend besuchten die Erstspender die Ärzte und es wurden im Schnellverfahren Blutwerte bestimmt, damit man fit für das Blutspenden ist. Dort erhielten auch alle eine kurze Untersuchung und es gab die Möglichkeit Fragen zu stellen, die geduldig und ermutigend beantwortet wurden. Danach war es dann soweit: Man durfte sich eine Liege suchen und ab dann war man offiziell Blutspenderin oder Blutspender. Auf die Frage, ob man die Nadel gemerkt hat, berichtet Felix: „Es hat eigentlich kaum weh getan.“. Er freut sich, dass er durch seine Spende eine gute Tat vollbracht hat. Felix hat erklärt bekommen, dass das Blut in seine unterschiedlichen Bestandteile getrennt wird und so mehreren Menschen in der Not helfen kann. 490 ml Blut hat Felix gespendet und anschließend durfte er sich nach einer Pause auf der Liege noch eine Brotzeit mitnehmen und erhielt ein kleines Dankeschön vom Blutspendedienst. Bei Michelle hingegen verlief der Termin ganz anders: Die Ärztin erlaubte ihr nicht die Blutspende. „Ich werde es demnächst wieder versuchen. Mir ist das wichtig.“, erklärt Michelle sehr entschlossen und plant schon die nächste Blutspende in zwei bis drei Monaten.
Gewinn für alle

Alle Projektverantwortlichen sind sich jetzt schon einig, dass an der Aktion alle gewinnen. „Blutspenden ist gut für Kranke und Verletzte, aber auch für jeden selbst.“, ist Martin Bätz überzeugt. Nachdem die Erstspende-Challenge noch bis zum Ende des Jahres läuft, wünschen sich die Verantwortlichen noch eine gute Beteiligung. „Ich danke dem Roten Kreuz in Schweinfurt, dem Blutspendedienst und auch der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge. Alle Beteiligten unterstützen unsere gute Sache. Gemeinsam helfen wir und sind vielleicht selbst einmal auf Hilfe angewiesen.“, konstatiert Christoph Simon. Informationen zur Erstspende-Challenge finden Sie unter: www.kjr-sw.de/erstspende-challenge