Bürgermeisterin am Bauersberg

Bürgermeisterin am Bauersberg

Die Schweinfurter Bürgermeisterin Sorya Lippert besuchte am 17.08.2017 unser Feriencamp am Bauersberg. Dabei wurde die Vertreterin von Oberbürgermeister Sebastian Remelé begleitet von Philippe Heinelt, stellvertretender Vorsitzender des Stadtjugendrings, und der Geschäftsführerin Michaela Damm-Zehe. Der Besuch eines Stadtoberhaupts am Bauersberg ist bereits seit vielen Jahren Tradition.

Der Stadtjugendring Schweinfurt veranstaltet in der 3. und 4. Sommerferienwoche zwei Feriencamps am Bauersberg. Insgesamt nehmen daran 73 Kinder im Alter von 9-13 Jahren und 14 ehrenamtliche BetreuerInnen teil. Das Zeltlager findet seit 66 Jahren auf dem Gelände des Schullandheims am Bauersberg in der Rhön statt. Trotz der Verschiebung vom Ferienbeginn nach hinten auf die dritte und vierte Ferienwoche sind die beiden Durchgänge ausgebucht.

Der Besuch begann mit einem gemeinsamen leckeren Mittagessen, wo sich die Bürgermeisterin bei den Kindern über die Erlebnisse der vergangenen Tage erkundigte. Sie knüpfte schnell engen Kontakt und Vertrauen zu den Kids. Diese erzählten begeistert von ihrer Nachtwache am Lagerfeuer, der Tageswanderung von der Wasserkuppe zum Bauersberg und ihrem Lieblingsspiel „Killertomate“. Frau Lippert nahm sich Zeit, den Geschichten aufmerksam zu lauschen.

Der Rundgang über das Gelände begann gleich mit einer Herausforderung. Gemeinsam formten alle Teilnehmenden, BetreuerInnen und BesucherInnen anlässlich des 66jährigen Jubiläums durch Aufstellen eine große „66“, welche von einem eingeladenen Drohnenpiloten per Video und Foto festgehalten wurde. Die Luftaufnahmen durch die Drohne fanden die Kinder besonders spannend. Philippe Heinelt erklärt den Kindern, dass ein kleiner Videoclip über das Zeltlager des Stadtjugendrings am Bauersberg zum 66jährigen Jubiläum entstehen wird.

Danach ließ es sich Frau Lippert nicht nehmen auch in diesem Jahr wieder an dem Bauersbergklassiker schlechthin teilzunehmen. Beim Fangspiel „Killertomate“ geht es auf die Jagd nach Gemüse von der einen zur anderen Spielfeldseite. Die Bürgermeisterin war mit Feuereifer dabei und musste sich erst in der letzten Runde den Tomaten geschlagen geben.

 

Nun ging es zur Lagerfeuerstelle. In gemütlicher Runde stand Frau Lippert hier den Fragen unserer „Rasenden Reporter“ Rede und Antwort. Die Kinder hatten viele Fragen an die Bürgermeisterin vorbereitet, die sie in lockerer Atmosphäre stellten: Wie wird man eigentlich Bürgermeisterin? Was verdient man da überhaupt? Und was macht eine Bürgermeisterin den ganzen Tag? War das als Kind schon ihr Traumberuf? Was tun sie denn für die Kinder in der Stadt Schweinfurt? Frau Lippert nahm sich reichlich Zeit, alle Fragen zu beantworten, verband dies mit spannenden Erzählungen, Erfahrungsberichten und herzhaftem Humor.

Die Kinder und die Bürgermeisterin hatten nun noch einen Fototermin für die Aktion #wahlblase 17. Getreu ihrer Überzeugung und ihrem persönlichen Engagement wählte Frau Bürgermeisterin Lippert die Wahlblase mit dem Text „Gemeinsam Haltung zeigen! Für kulturelle Vielfalt und ein geeintes Europa.“ und posierte mit ihren Interviewpartnerinnen und dem stellvertretenden Vorsitzenden Philippe Heinelt für ein Gruppenfoto mit den Wahlblasen.

#wahlblase17 ist eine Aktion des Bezirksjugendrings Unterfranken zur Bundestagswahl. Auf Veranstaltungen der Jugendarbeit in Unterfranken können TeilnehmerInnen ihre persönlichen Wahlaufrufe über die Sozialen Netzwerke öffentlich machen. Die Inhalte der Wahlaufrufe leiten sich aus Positionen und jugendpolitischen Forderungen des Bayerischen Jugendrings ab. #wahlblase17 zeigt die gemeinsame Haltung für eine demokratische Gesellschaft, die offen für alle und vorurteilsfrei ist, sowie gerade Kindern eine sichere Zukunft ermöglichen will.

Der Stadtjugendring Schweinfurt veranstaltet seit vielen Jahren Ferienmaßnahmen für Kinder und Jugendliche. Zusammenhalt und Freundschaft wird in den Camps groß geschrieben. Die Kinder erhalten Selbstvertrauen und lernen selbständiger zu werden. Konflikte werden gemeinsam diskutiert und erörtert. Alle sollen sich wohlfühlen und eine tolle Zeit verbringen. Qualität steht dabei an erster Stelle: Die ehrenamtlichen BetreuerInnen erhalten an zwei Wochenenden eine Schulung für ihre Aufgaben. Die Fahrtenleitung übernehmen erfahrene und langjährig tätige JugendleiterInnen. Philippe Heinelt ist im Feriencamp am Bauersberg in diesem Jahr zum zehnten Mal engagiert als Betreuer und Fahrtenleiter dabei.


Zum Abschied ihres Besuchs spendierte die Vertreterin der Stadt Schweinfurt allen ein Eis. Auch diese Tradition wurde zum 66jährigen Jubiläum aufrechterhalten.  

Nachdem Sie sich herzlich von den Teilnehmern verabschiedet hatte, nahm sich Frau Bürgermeisterin Lippert noch Zeit für ein Gespräch mit Philippe Heinelt, Stellvertretender Vorsitzender SJR Schweinfurt und Michaela Damm-Zehe, Geschäftsführerin SJR Schweinfurt. Frau Lippert lobte die Möglichkeiten des Geländes und die direkte Nähe zur Natur. Die Erfahrungen, die die Teilnehmenden im Feriencamp am Bauersberg sammeln können, seien ein wichtiger Baustein in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Sie stellt einen steigenden Bedarf von mehrtägigen Ferienangeboten für Kinder von berufstätigen Eltern fest. Ferienmaßnahmen wie diese und andere der Schweinfurter Jugendverbände sind aus ihrer Sicht ein wichtiges Angebot zur Unterstützung der Eltern. Frau Bürgermeisterin Lippert gratulierte dem Zeltlager am Bauersberg abschließend zum 66. Geburtstag und schloss mit einem großen Lob und Dank für das ehrenamtliche Engagement der BetreuerInnen sowie mit Glückwünschen für die nächsten erfolgreichen Jahr(zehnt)e beim Zeltlager am Bauersberg.

Auch in diesem Jahr ermöglichte der Stadtjugendring, Kindern aus Stadt und Landkreis Schweinfurt am Zeltlager in der Rhön teilzunehmen. Es gibt wieder eine Vielzahl an Spiel und Abenteuermöglichkeiten. Neben Geländespielen ist natürlich das tägliche Lagerfeuer ein Muss für die Programmplanung. Es wurden Gruppenschilder für die Zelte gemalt und verschiedene Turniere ausgetragen. Es gibt Spiele und Aktionen in Kleingruppen, sogenannte Neigungsgruppen, aber auch Spiele und Veranstaltungen für die ganze Gruppe, wie Wanderungen und ein Schwimmbadbesuch.

(Bericht verfasst von Philippe Heinelt und Michaela Damm-Zehe)